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Alt 01-17-2006, 20:13
biroybil biroybil Çevrimd???
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biroybil is on a distinguished road
Standart Haschisch und Marihuana

Haschisch und Marihuana (Cannabis)

Haschisch und Marihuana (Cannabis)

Decknamen: "Heu", "Hasch", "hash", "grass", "pot", "tea", "weed", "shit", "joint" (= Haschisch-Zigarette). Haschisch ist das Harz der Cannabispflanze. Es wirkt ca. 8 mal stärker als Marihuana, das aus Blättern dieser Pflanze gemacht ist. Haschisch wird geraucht, in Plätzchen gebacken oder Tee getrunken.

Die Rauschgifte Haschisch und Marihuana sind gefährlich und gesundheitsschädlich. Außerdem sind diese beiden Rauschgifte auch dadurch besonders gefährlich, dass sie als "Einstiegsdrogen" zum "Umsteigen" auf andere noch gefährlichere Drogen, den sogenannten Harten Drogen, verleiten können.

Die Typen, die einem Haschsisch oder Marihuana anbieten, wirken oft besonders nett und ausgeglichen.

Haschisch und Marihuana erhalten nämlich ein Gift, das Gleichgültigkeit erzeugt. Diese Gleichgültigkeit legt auf die Dauer jeden Antrieb und jedes Interesse lahm. Man hat weder Lust zum Lernen noch zum Arbeiten. Schließlich ist der Rausch das einzige Erlebnis, das man noch hat. Und das macht süchtig.

Das Verführerische ist, dass der Rausch so harmlos scheint: kein Kater, kein Delirium, keine Todesfälle. Doch das Cannabisgift kann vom Körper nur sehr schwer abgebaut werden. Es legt deshalb einen Vorrat an.

Die Folgen sind Ablagerungen im Gehirn und Störungen in den Zellen. Die Perönlichkeit ändert sich. Es kann zu Geisteskrankheiten und sogar zu Erbschäden kommen. Auszug aus der Broschüre "Altagsdrogen und Rauschmittel", herausgegeben im Auftag des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit, von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln: Folgen des Konsums von Haschisch oder Marihuhana: "... Vorstellungsvermögen und Denkablauf verändern sich im Rausch ebenso wie das Zeit-Raum-Erleben. Die Gedanken reißen ab, es entstehen rach wechselnde Dedankenfolgen. Die erlebte Präzision des Denkens bleibt jedoch eine subjektive Täuschung. Weil die Risikobereitschaft stark erhöht und die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit ergeblich vermindert sind, ist unter Haschischeinfluß zum Beispiel die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem großen Risiko verbunden.

Bei chronischem Mißbrauch leiden die Konzentrations- und die Leistungsfähigkeit. Auch Depressionen, innere Unruhe und ängstliche Verstimmung sind beobachtet worden. Weiter Langzeitfolgen: Orientierungs- und Formulierungsschwierigkeiten, Störungen des Denkens und des Gedächtnisses, Dämpfungen des Sexualität, Impotenz, Beeinträchtigung des gesamten Persönlichkeit.

Es steht fest, dass regelmäßiger Haschischkonsum bei Jugendlichen zu seelischen Entwicklungsstörungen führt. Wer Haschisch oder Marihuhana nimmt, wird gleichgültig gegenüber den Anforderungen des Alltags, weicht ihnen aus und zieht sich aus der gewohnten Umgebung zurück. Schule, Berufsausbildung, Elternhaus und herkömmliche soziale Bindungen interessieren ihn bzw. sie nicht mehr. Apathischteilnahmslos wird die Umwelt erlebt, die Haltung entspricht einem passiven Sichtreibenlassen.

Es ist nicht auszuschließen, dass chronischer Missbrauch Gehirnschäden hervorruft. Ein Verdacht für die Auslösung von Erbschäden besteht ebenfalls.

Als weiter körperliche Folgen können sich einstellen: Kreislaufstörungen, Schädigung der Atemorgane, Kopfschmerzen. Auch eine Schwächung der Abwehrkräfte wurde beobachtet...."
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