Doli Masalı bitti
Kolonlama masalı bitti, çünkü kolonlanan hayvanların gentik yapısının bozuk olması ve hücrelerdeki santral olarak bilinen mitokondrinler (mitochondrin) gelişmemesi nedeniyle Kolanlanan hayvanlar aşırı hastalanmakta, yani immün zafiyeti olmakta ve de cansız olmaktadır. Mitokondrinler tam gelişmemektedir, hüce içinde yayılmış olan bu santrallar enerji üretir, kolonlanan hayvanda tam gelişmediğinden cılız, yani dermansız olur.
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Ende des Dolly-Mythos
Das Forscherteam um Cesare Galli vom Istituto Sperimentale Italiano Lazzaro Spallanzani in Cremona hatte das Erbmaterial aus der Haut einer Haflinger-Stute entnommen und mit einer entkernten Eizelle verschmolzen. Den daraufhin entstandenen Embryo setzten die Forscher der Stute ein. Am 28. Mai dieses Jahres kam daraufhin ein gesundes Fohlen zur Welt, das 36 Kilogramm wog.
Aber Prometea scheint nicht einfach nur ein weiterer Klon zu sein. Das Fohlen könnte ein Meilenstein in der Perfektionierung der Klontechnik sein.
Drei Tiere sind nötig
Denn bisher waren am Klonvorgang im Prinzip drei Tiere beteiligt: Vom ersten Tier, das genetisch kopiert werden soll, werden Körperzellen gewonnen. Ein zweites spendete die Eizelle, aus der das Erbmaterial entfernt und durch die DNA einer der Körperzellen ersetzt wird. Daraus erwächst der geklonte Embryo, der dann dem dritten Tier, einer Leihmutter, eingesetzt wird.
Bei Gallis Experiment waren zum ersten Mal Leihmutter und Körperzellen-Spenderin ein und dasselbe Tier: eine Haflinger-Stute. Dadurch trug sie einen Fötus aus, der mit ihr genetisch absolut identisch war. Galli meint, dies könnte die Chancen des Klons auf eine ungestörte Entwicklung erhöht haben.
Erst im Mai hatten US-Forscher das erfolgreiche Klonen eines Maultieres bekannt gegeben. Auch Mäuse, Rinder, Ziegen, Kaninchen, Schweine sowie Katzen wurden bereits geklont. Beim Klon-Schaf Dolly stellte sich aber heraus, dass sein Erbgut dem alter Tiere ähnelt. Das Schaf bekam früh Arthritis und wurde im Alter von sechs Jahren wegen einer Lungenerkrankung eingeschläfert.
Maultiere, die aus der Kreuzung von Eselhengst und Pferdestute hervorgehen, können sich aufgrund ihrer Chromosomenzahl auf natürlichem Wege nicht fortpflanzen. Sie besitzen 63 Chromosomen, während das Erbgut bei Eseln (Equus asinus) aus 62, bei Pferden (Equus caballus) dagegen aus 64 Chromosomen besteht.
Gerade in den ersten Tagen eines jeden Säugetierembryos besteht die Gefahr, dass das Immunsystem der Mutter den Keim als Fremdkörper einstuft und abstößt. Ist der Fötus mit der Mutter jedoch genetisch identisch, wie bei Prometea der Fall, bedarf es gar keiner komplizierten Wechselwirkung zwischen Embryo und Mutter, um eine Immuntoleranz aufzubauen.
Schlechte Ausbeute
Trotzdem ist Klonen nach wie vor ein mühsames Unterfangen. 328 Klonversuche brauchten die Forscher, um zunächst 14 lebensfähige Embryonen zu bekommen. Das könne an der unterschiedlichen Fähigkeit der jeweiligen Eizellen liegen, das Erbgut, das ja aus ausgewachsenen Körperzellen stammt, auf den Startpunkt der Entwicklung umzuprogrammieren.
Gene, die im ausgewachsenen Organismus eingeschaltet sein müssen, um zum Beispiel für Haarwuchs zu sorgen, müssen in den ersten Zellteilungen eines Embryos abgeschaltet sein. Beim Rind bleibt für diese Reprogrammierung relativ viel Zeit: bis zum 8- oder 16-Zellstadium des Embryos. Bei anderen Säugetieren wie dem Pferd ist da weniger Spielraum, mehr falsch programmierte Embryonen gehen zu Grunde.
Ein Gen, das in der Euterzelle für die Milchproduktion aktiv ist, sollte in einer Eizelle abgeschaltet sein. Dafür müssen in der Euterzelle abgeschaltete Gene, die zum Beispiel die Entwicklung des embryonalen Herzens steuern, erst aktiviert werden. Das bewerkstelligt die Zelle über chemische Markierungen auf den DNA-Molekülen. Wenn nun beim Klonen der Zellkern der Euterzelle in die Eizelle gesetzt wird, müssen die speziellen "Euterzellen"-Signale in "Eizellen"-Markierungen umgewandelt werden.
Beim Pferd haben Klonembryonen, die diese Bewährungsphase überstehen, jedoch bessere Aussichten als beim Rind, auch eine normale Schwangerschaft durchzustehen und gesund zur Welt zu kommen.
"Auch Menschen kann man klonen"
Die Gesundheit des Fohlens zeige, dass jede Säugetierart anders auf Klonexperimente reagiere. Deshalb hält Galli Versuche am Menschen zwar wie seine Kollegen für verfrüht und unverantwortlich, aber nicht für prinzipiell unmöglich: "Auch Menschen sind Säugetiere."
An der Cambridge University in England wurde dazu die so genannten epigenetischen Muster bei geklonten Mausföten untersucht. Bei einigen weicht das Muster sehr stark von dem normal gezeugter Embryos ab. Deshalb sterben solche Embryos wahrscheinlich noch während der Schwangerschaft ab. Wir haben aber auch Föten gefunden, bei denen die Neuprogrammierung des epigenetischen Musters relativ gut funktioniert zu haben scheint. Nur solche Embryos, im Schnitt höchstens zwei Prozent, hätten beim Menschen eine Chance, gesund geboren zu werden.
An der Notwendigkeit eines weltweiten Verbots des reproduktiven Klonens würde es auch nichts ändern, so die englischen Wissenschaftler.
Derzeit richtet sich sein Interesse jedoch auf die Möglichkeiten, die die Klontechnik für die Forschung bietet: Durch den Vergleich eines geklonten Pferdes mit dem Ausgangspferd ließe sich herausfinden, welche Leistungen eines Pferdes eine genetische Basis haben und welche anerzogen wurden. "In Zukunft können Klone klären, welchen Anteil Gene an den sportlichen Fähigkeiten der Pferde haben und welchen Training und Dressur ausmachen".
Auch komplexe Krankheiten könnten mit Hilfe geklonter Pferde auf ihren genetischen Hintergrund überprüft werden.
Für die Zucht, zum Beispiel von Reit- oder Rennpferden, dürfte Klonen keine wesentliche Rolle spielen. Der Züchter will keinen Klon eines Pferdes, das er schon hat. Er will zwei gute Pferde kreuzen, um ein besseres zu bekommen.
Der allererste Klon: Schaf Dolly
Dolly war das weltweit erste geklonte Säugetier - und bis heute auch das berühmteste. Das Tier kam am 5. Juli 1996 zur Welt. Sein früher Tod im Februar dieses Jahres bestätigte die Befürchtungen mancher Genetiker, wonach geklonte Tiere meistens viel kränker sind als ihre Artgenossen.
Was viele Wissenschaftler beunruhigt: Schafe können unter guten Lebensbedingungen doppelt so alt werden wie Dolly, etwa zwölf Jahre.
Lungenkrankheiten sind außerdem typisch für ältere Tiere. Der Tod von Dolly hat zudem die Debatte neu entfacht, wie gesund geklonte Tiere überhaupt sein können. Forscher beobachten schon seit langem Merkmale, die ihnen Sorgen bereiten: Klontiere sind häufig größer als andere - mitunter sind es auch nur einzelne Organe, die größer ausfallen als beim Durchschnitt nicht-geklonter Artgenossen. Auch die Immunabwehr ist bei Klonen statistisch gesehen schwächer. Schließlich treten auch Missbildungen an Organen häufiger auf als sonst.
Schwein
Nach erfolgreichen Klonversuchen mit Maus, Rind und Ziege im Jahr 1998 gingen im März 2000 Bilder von fünf geklonten Schweinen um die Welt. Die schottischen Schöpfer der Nutztiere hatten sich schillernde Namen für die Ferkel ausgedacht: Millie, Christa, Alexis, Carrel und Dotcom.
Katze
Im Jahr 2002 kamen die ersten Schmusehaustiere im Klub der Kopien an. Französische Forscher schufen ein Kaninchen. In den USA kam Copycat zur Welt, die erste geklonte Katze. Deren Schöpfer sprachen beim Anblick des gefleckten Tierchens vom Anfang der Kommerzialisierung des Klonens.
Die Sanduhr läuft beim Klonen weiter
Experten sehen in der Länge von Telomere (sog. Schutzkappen an den Enden der Chromosomen) gewissermaßen wie eine molekulare Sanduhr, in der die Menge des Sandes im oberen Teil die restliche Lebensspanne einer Zelle symbolisiert. Bei der normalen Befruchtung einer Eizelle wird die Uhr wieder auf null gedreht. Beim Klonen, so die Hypothese, läuft die Sanduhr weiter.
Das Kuriose ist nun: Das Schaf, aus dessen Euterzelle Dolly-Schöpfer Ian Wilmut den Zellkern entnahm und in eine entkernte Eizelle transplantierte, war sechs Jahre alt. Die Sanduhr des zellkernspendenden Schafes war also zur Hälfte abgelaufen. Stimmt die Hypothese, dann hätte Dolly nicht viel älter als sechs Jahre werden dürfen. Und tatsächlich: Dolly starb nach sechseinhalb Jahren.
Es gibt weitere Hinweise dafür: Ältere Menschen mit besonders kurzen Schutzkappen an den Chromosomen der Blutzellen sterben nach einer neuen Studie achtmal so häufig wie andere Menschen an einer Infektionskrankheit. Das könnte auch die Ursache für Dollys Lungenentzündung gewesen sein. Immunzellen mit verkürzten Telomeren können sich nicht mehr ausreichend schnell vermehren, um eine Infektion zu bekämpfen.
Organische Missbildungen
Ohnehin hängt Altern von vielen genetischen und umweltbedingten Faktoren ab. Als Todesursache für Klontiere dürften eher organische Missbildungen als Alterungsprozesse eine Rolle spielen.
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